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Jeudi 31 mai 2007



Die Zugangsmöglichkeiten für Hochqualifizierte bleiben im Vergleich unattraktiv



Kein Platz für die „best and brightest"

US-Wirtschaft über neues Einwanderungsgesetz enttäuscht


VON LUZIAN CASPAR (WASHINGTON)

Das neue Einwanderungsgesetz, das gegenwärtig im US-Senat beraten wird, wird zwar von gewissen Wirtschaftabranchen unterstützt. Doch andere Branchen sehen keine
Verbesserung im schwer lecken US-Einwanderungssystem.


Steve, ein 45-jähriger Musikhändler aus Washington, ist ein typischer New Yorker Jude: wortgewandt, debattierfreudig, voller Meinungen und Ideen, und nicht scheu, sie zu äußern. Und wie die meisten Juden seiner Generation ist er politisch progressiv. „Wie du weißt, bin ich politisch ziemlich weit links angesiedelt", sagt er. „Aber was die Einwanderungsfrage angeht, bin ich konservativ". ' Eine „Amnestie" wäre ein großer Fehler, meint Steve - obwohl kein Politiker etwas vorschlägt, was auch nur im Entferntesten einer Amnestie gleichen wurde. „Meine Vorfahren wanderten aus Russland ein, weil sie politisch verfolgt wurden. Diese Einwanderer sollen zuerst mal Englisch lernen".

Leute wie Steve sind der Grund, weshalb das neue Einwanderungsgesetz, das gegenwärtig im US-Kongress debattiert wird, den Akzent auf die „Sicherung der Grenzen" legt und die legale Einwanderung, auch wo es um hochqualifizierte Bewerber geht, fast so stiefmütterlich behandelt wie bisher. Denn den Politikern scheint es in erster Linie darum zu gehen, fremdenfeinliche Emotionen zu schüren. Die Interessen der Wirtschaft, die in der Einwanderungsdebatte vom Weißen Haus vertreten werden, kommen deshalb zu kurz.

Die Wirtschaft, oder zumindest ein wichtiger Teil davon, ist über den Gesetzesentwurf, der gegenwärtig im Senat beraten wird, nicht erfreut. Denn die Möglichkeiten der Unternehmen, qualifizierte Ausländer einzustellen, wurden sich unter dem neuen Gesetz nicht wesentlich verbessern, und teilweise sogar verschlechtern.

Die zwölf Millionen illegalen Einwanderer, die es heute laut Schätzungen gibt, sind für die US-Wirtschaft absolut unverzichtbar.

Ohne Einwanderer - vor allem aus Mexiko und Zentralamerika - gäbe es in den US-Supermärkten kein Gemüse, in den Gärten der amerikanischen Bürger nur noch Unkraut, und in den neuen „sub-divisions" (Einfamilienhaus-Siedlungen), die rund um die Städte ständig aus dem Boden schießen, kerne Häuser.

Ein Hauptzweck des neuen Einwanderungsgesetzes besteht deshalb darin, das Problem der illegalen - meist unqualifizierten - Einwanderer zu lösen. Die Arbeitgeber möchten vom Schatten der Illegalität befreit sein (obwohl Razzien gegen Arbeitgeber bisher sehr rat waren). Die Landwirtschaft, die Fleischverarbeiter und andere Branchen sind deshalb vom neuen Gesetz, das das Problem mit einer Mischung gestaffelter Legalisierungsschritte und neuer Gastarbeiter-Programme lösen will, befriedigt. (Weniger erfreut sind sie allerdings über das neue computergestützte Überwachungssystem, das zur Kontrolle der Arbeitgeber aufgebaut werden soll).

Doch die High Tech- und andere Branchen, die auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen sind, sehen ihre Interessen vernachlässigt und schicken sich an, die Phalanx der Gegner des Gesetzes zu verstärken.

Der Grundgedanke des Gesetzes - die wichtigste Reform des US-Einwanderungsgesetzes seit Ronald Reagan's Amnestie von 1986 - besteht zwar darin, die „best and brightest" (besten und intelligentesten) Einwanderer anzulocken, während unqualifizierten Einwanderern mehr und mehr nur noch temporäre Visas gewährt werden sollen. Unter anderem will das Gesetz ein „Verdienst"-System einführen, das potenziellen Einwanderern je nach ihrem Ausbildungsgrad, ihrer beruflichen Erfahrung und ihren Englischkenntnissen eine bestimmte Anzahl von „Punkten" zuweisen würde. Und die Zahl der temporären Arbeitsbewilligungen für Hochqualifizierte (sog. +H-1B+-Visas) soll erhöht werden. (Dieses Jahr wurde das jährliche Maximum bereits am ersten Tag ausgeschöpft).

Doch insgesamt wird das US-Einwanderungssystem auch in Zukunft unqualifizierte Einwanderer bevorzugen und qualifizierte Fachkräfte schlecht behandeln -viel schlechter als Großbritannien, Kanada und andere Industrieländer es tun. Und auch die unqualifizierten Einwanderer aus Lateinamerika, die heute in den USA die Arbeit erledigen, die kein Einheimischer tun will, dürften sich mehr und mehr Behelligungen und Bedrohungen ausgesetzt sehen, wenn der Versuch der Politiker, die Volksgruppen gegeneinander aufzuhetzen, gelingt.



par Pancho Villa publié dans : Luzian Caspar
Jeudi 31 mai 2007

 

 

 

...il ne s'est trompe que de 0.1%...

 

 

 

Chapeau!

 

 

 

par Pancho Villa publié dans : Nouriel Houdini
Mercredi 30 mai 2007

 

 

 

              

 

 

Merci a Immobilienblasen et a Barry Ritholtz pour la mise a disposition de ce video fascinant...

 

 

 

Mercredi 30 mai 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mercredi 30 mai 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

par Pancho Villa publié dans : Mark Thoma
Mercredi 30 mai 2007

 

 

 

 

"Je considère évidemment le commissaire Zoellick à la fois comme un ami et comme un dirigeant très expérimenté en matière de commerce. J’ai toujours dit, et les Etats-Unis d'Europe ont dit...?, que nous considérons qu’il ferait un candidat très solide pour ce poste"

 

 

 

par Pancho Villa publié dans : Echecs
Mardi 29 mai 2007

 

 

 

 

 

P.S.: Comme par magie....???  

(grace au(x) pouvoir(s) des hormones...)            

cette page-ci est une des plus visitees...

 

 

 

par Pancho Villa publié dans : Pipeau-l
Mardi 29 mai 2007




"Ein Mann, der Tränen streng entwöhnt,/ mag sich ein Held erscheinen;/ doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,/ geb ihm ein Gott zu weinen..."



Mardi 29 mai 2007

 

 

 

 

 

update du 29.05


 

 

P.S.: Jean-Francois semble vraiment vous apprecier, les gars...;)

 

 

Dimanche 27 mai 2007

 

 

 

 

 

 

par Pancho Villa publié dans : Societe
 

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