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Lundi 5 mai 2008




(cliquer sur le texte ci-dessus)





Add. du 05.05.2008:


(cliquer sur le texte ci-dessus pour vouloir en savoir +)



Add. de Pancho "El Villan":

Apparemment, sur ce point on est tous d'acs...



Hasta...Pancho






Mardi 25 mars 2008











Mercredi 19 décembre 2007






espresso12.JPG


Mardi 4 décembre 2007






                                  





Un Merci à itulip et à Immobilienblasen



Mercredi 28 novembre 2007
Mercredi 21 novembre 2007















Lundi 19 novembre 2007







Pour l'interview, voir ici...




Samedi 20 octobre 2007




En lisant ceci (pas que le titre)...
















DIE ZEIT:
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Nobelpreis. Wie kamen Sie bloß darauf, sich in den 1950er Jahren auf ein solch kompliziertes und mathematisches Feld zu spezialisieren? Leonid Hurwicz: Als ich 1951 an die Universität von Minnesota kam, hatte ich schon einige Papiere und Überlegungen zu meiner späteren Theorie im Gepäck. Die habe ich dann weiterentwickelt. Damals blickten die Ökonomen ja auf zwei unterschiedliche Welten. Entweder gab es perfekten Wettbewerb, alle Marktteilnehmer hatten sämtliche Informationen, und dann funktionierte alles bestens. Oder man hatte eine Situation, in der die Marktteilnehmer unterschiedlich gut informiert waren oder in der aus anderen Gründen kein perfekter Wettbewerb zustande kam. ZEIT: Sie wollten mehr über diese zweite, unklarere Situation erfahren.


Hurwicz:
Ja. Die Theoretiker sagten damals einfach: Wir wissen nur, dass diese Situation nicht effizient, nicht optimal ist. Die Wirtschartspolitiker sagten: Lasst uns versuchen, trotzdem irgendwie geeignete Regeln und Institutionen zu schaffen, auch wenn sie nicht perfekt sind- Ich glaubte, dass es eine Technik geben musste, um sagen zu können: Wie schlimm ist es denn? Wie viel In-effizienz muss ich hier in Kauf nehmen im Vergleich zu einer perfekten Marktsituation? Und wie finde ich den besten Mechanismus ..


ZEIT:
 ... also geeignete Spielregeln, Vertrage oder Institutionen ...


Hurwicz:
 ... um unter diesen erschwerten Bedingungen doch noch gute Ergebnisse zu erreichen? Das war die Idee des Mechanismus-Designs. Es war für mich ein ganz zentrales ökonomisches Thema.


ZEIT:
Nur ist das alles höchst komplex, ein Laie versteht da nichts mehr. Viele Ökonomen machen es sich einfacher und sagen: Im Zweifelsfall sind freie Märkte die beste Lösung.


Hurwicz:
Freie Märkte mögen frei sein, aber sie sind nicht immer das Beste. Das ist eigendich ein wohlbekannter Fakt, der zu den wichtigsten Grundlagen unseres Faches gehört. Zum Beispiel gibt es die Situation eines natürlichen Monopols.


ZEIT:
Das heißt, eine Firma hat keine Konkurrenz, weil ein Wettbewerber niemals seine Kosten decken könnte. Da funktioniert der freie Markt tatsächlich nicht, aber das ist doch ein Extrembeispiel!


Hurwicz:
Aber eines, gegen das auch der beste Ökonom nichts unternehmen kann. Für mich lautet in jeder konkreten Situation die Frage, wie viele Abstriche wir vom Ideal eines freien, gut funktionierenden Marktes machen müssen und welche. Viele Leute denken darüber nie besonders tief nach. Die fordern eine bestimmte Marktstruktur nicht als eine Lösung für ein Problem, sondern als ideologisches Ziel. Sie reden sich ein, man solle nach einem perfekten Markt streben, und gehen damit den wirklichen Problemen aus dem Weg.


ZEIT:
Sie empfehlen manchmal etwas anderes als Märkte.


Hurwicz:
 
Ich bin sehr glücklich, wenn man am Ende einen Markt zum Funktionieren bringen kann. Aber ich garantiere Ihnen nicht, dass er am Ende meiner Analyse immer als Empfehlung herauskommt. Wenn man irgendein Problem losen will, muss man doch erst einmal herausfinden, was geht und was nicht!


ZEIT:
Haben Sie das wirklich in Ihren eigenen Lösungen beherzigt? Die Theorien der Mecha-nismus-Designer sind voller Formeln und so kompliziert, dass kein Politiker sie versteht. Ist das Ihre Vorstellung von Machbarkeit?




Hurwicz:
Dieses Problem hat man ja in vielen Bereichen. Ich sage den Politikern nicht, dass sie mich um Rat fragen sollen. Aber wenn sie zu mir kommen, sage ich ihnen, in welcher Richtung die Lösung liegt. Vielleicht ist sie politisch akzeptabel, vielleicht nicht. Als ein Theoretiker muss ich nicht mehr tun als das. Wenn man der Berater eines Premierministers ist, hat man natürlich auch die Politik mit einzukalkulieren - und häufig sind die Resultate dann nicht sehr gut.


ZEIT:
 Ware es denn nicht ein guter nächster Schritt, auch die Grenzen und Möglichkeiten der Politik von vornherein mit in die Theorie aufzunehmen? Das wäre doch besser, als etwas zu empfehlen, was kein Mensch umsetzen kann.



Hurwicz:
Natürlich können Sie vorher mit einkalkulieren, dass der Politiker Ihnen sagt: Diese Lösung ist ausgeschlossen und jene auch. Ich kann das in meiner Analyse auch als zusätzliche Einschränkung aufnehmen. Am Ende heißt das aber nur, dass man unter Umständen ein weniger effizientes Ergebnis, eine schwächere Wirtschaft in Kauf nimmt.


ZEIT:
In welche Richtung sollte die Theorie vom Mechanismus-Design denn Ihrer Meinung nach weiter ausgebaut werden?


Hurwicz:
Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter bediente in seiner Arbeit immer zwei Seiten. Auf der einen glaubte er an analytische Argumentation. Doch zugleich verstand er die Politik. Er war nach dem Ersten Weltkrieg sogar kurz österreichischer Finanzminister und interessierte sich stets für Wirtschaftsgeschichte. Darin geht es ja häufig darum, Systeme zu vergleichen. Man schaut sich an, wie verschiedene Länder ihre Angelegenheiten geordnet haben und in welchem Umfang diese Entscheidungen Einfluss darauf hatten, wie es der Wirtschaft ging.


ZEIT:
Ist das als Empfehlung zu verstehen? Moderne Ökonomen sollen sich wie einst Schumpeter stärker für die Wirtschaftsgeschichte  (Add. de Pancho...phrase qu'il a adoré: "De même que ceux qui dessinent les paysages se placent en bas dans les plaines pour considérer la nature des montagnes et des lieux élevés, et qu'ils se placent en haut sur les montagnes pour considérer celle des lieux bas, de même pour bien connaître la nature des peuples, il faut etre prince, et pour bien connaître  celle  des princes, il faut être peuple.") interessieren?



Hurwicz:
Es gibt natürlich heute Wirtschaftshistoriker, die sich genau um diese Fragen Gedanken machen. Die sind aber häufig nicht sehr gut im Analysieren. Sie schreiben schön die Fakten auf, haben aber Schwierigkeiten damit, Schlussfolgerungen zu ziehen. Aber ja, die Welt ist nicht erst vor einem halben Jahr entstanden. Wirtschaftsgeschichte ist sehr wichtig.


ZEIT:
Und das sagt ausgerechnet jemand, der einen der abstraktesten, mathematischsten Ökonomiezweige überhaupt begründet hat- Sie mahnen, man solle jenseits der Theorie die wirkliche Welt nicht aus den Augen verlieren?


Hurwicz:
Das ist eine gute Art, es auszudrücken.






Dimanche 14 octobre 2007
Mercredi 29 août 2007


 

            

 



Misleading indicators in use of mathematical models

From Mr Bernard Beauzamu.

Sir, With reference to your article "Doomed to repeat it?" (August 27), concerning the computer models (or rather, mathematical models) used to make decisions on Wall Street and elsewhere. It is true, as the article says, that their history is too short. But their main drawback is that these models are "endogenous": they use only the data from the item concerned.


For instance, for a currency, they use only the history of that currency, and the same for all markets. A good model should of course incorporate much wider indicators, but they are hard to define: they include economic aspects, but also political stability.
Another aspect, not taken into account by present models, is that the actors' decisions are largely irrational. So, as a conclusion, I would say that the use of mathematics, based on small sets of data and ignoring irrationalities, is often misleading.



 

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